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Das Wilsdruffer Netz war das größte zusammenhängende Schmalspurbahn-Netz Sachsens
und erstreckte sich von Freital-Potschappel bei Dresden im Osten bis Döbeln und
Nossen im Westen sowie von Meißen im Norden bis Frauenstein südlich von
Klingenberg-Colmnitz mit Wilsdruff als betrieblichem Mittelpunkt.
Die Weißeritztalbahn von (Freital-)Hainsberg über Rabenau, Dippoldiswalde und
Schmiedeberg nach Kipsdorf war zwar die älteste Schmalspurbahn der Region, gehörte
aber im engeren Sinne nicht zum Wilsdruffer Netz. Im Jahre 1913 wurde jedoch
zwischen Freital-Hainsberg und Freital-Potschappel ein Dreischienen-Verbindungsgleis
gebaut.
Das Wilsdruffer Netz ist heute gänzlich verschwunden. Die einzigen rund um Dresden
verbliebenen Schmalspurbahnen sind die beim Hochwasser von 2002 zerstörte
Weißeritztalbahn, die jedoch wieder aufgebaut werden soll, und die im Norden von
Dresden zwischen Radebeul Ost und Radeburg als Tradidionsbahn verkehrende
Lößnitzgrundbahn.
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Steinbogenbrücke in Naundorf
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H.-M. Hebsaker 23.09.2006
Steinbogenbrücke in Naundorf
Sie gehörte zur ehemaligen Schmalspurstrecke zwischen
Oberdittmansdorf (an der Strecke von Wilsdruff nach Nossen gelegen) und
Klingenberg-Colmnitz.
Heute führt über diese Brücke ein Rad- und Wanderweg.
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Alle ebenerdigen Fotos: © Hans-Martin Hebsaker
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Weißeritztal zwischen Rabenau und Freital-Hainsberg
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H.-M. Hebsaker 23.09.2006
Weißeritztal zwischen Rabenau und Freital-Hainsberg |
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Beim Anblick dieses Bächleins möchte man kaum glauben, welch große
Zerstörungskraft die Weißeritz beim großen Hochwasser 2002 hatte. Doch die
nachfolgenden Bilder zeigen, was nach dem Hochwasser von der Strecke übrig geblieben
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